
Mein Name ist Ariela Nyffenegger. Seit
ich denken kann, interessiere ich mich für Hunde.
Als Kind und Jugendliche ging mein Taschengeld für
Hundebücher drauf. Ich verschlang alles über
Hunde was ich nur finden konnte und wünschte mir
sehnlichst einen eigenen Hund. Ich musste mich lange
gedulden, aber als ich 15 war ging mein Traum in Erfüllung:
ich bekam meinen eigenen Hund. Chicco war einen Cocker
Spaniel und war schon 9 Jahre alt als er als Scheidungswaise
zu mir kam. Er begleitete mich durch meine Teenie-Jahre
und war überall mit dabei. Wir erlebten zusammen
4 wunderschöne Jahre in denen ich viel über
Hunde lernte. Die vielen Erinnerungen an die schöne
Zeit mit ihm, werde ich immer in meinem Herzen behalten.
Nach Chicco konnte ich aus beruflichen Gründen 3 lange Jahre keinen Hund haben. In dieser Zeit fehlte mir der Hund sehr, denn in mein Leben gehört einfach ein Hund! Also nahm ich Ende 2004 einen geeigneten Zeitpunkt wahr und entschied mich während einer Zeit in der ich 3 Monate nicht arbeiten musste, einen Welpen aufzunehmen. Welche Rasse es werden würde, stand schon längere Zeit fest. Mich faszinierten das Wesen und die Arbeitsfreude des Deutschen Schäferhundes und die Langhaar-Version gefiel mir besonders gut. Also begann eine intensive Suche nach einem langhaarigen Schäferhund-Rüden in der Farbe schwarz-braun. Fündig wurde ich in Deutschland. Der lange Weg dorthin machte mir nichts aus. Wenn alles passt und man seinen Traumhund gefunden hat, hält einem so was auch nicht ab! Dando von Octavius ist am 28. Oktober 2004 geboren und zog genau am 1. Januar 2005 bei uns ein.
Nach 3 Monaten in denen ich mich voll und ganz der
Eingewöhnung und Erziehung von Dando widmen konnte,
musste ich wieder zu arbeiten beginnen. Auf meinem
erlernten Beruf als kaufmännische Angestellte.
Nach mehreren Jahren an verschiedenen Arbeitsplätzen
musste ich jedoch mehr und mehr feststellen, dass
die tägliche Arbeit im Büro mich nicht ganz
erfüllt. Ich brauche Abwechslung und obwohl für
Dando während meiner Abwesenheit gesorgt war,
machte ich mir doch immer ein schlechtes Gewissen
ich hätte zu wenig Zeit für ihn. So machte
ich mich dann ernsthaft auf die Suche nach meinem
Traumjob. Einen Job in dem ich Hobby und Beruf verbinden
konnte. Bald hatte ich ihn gefunden: einen Hundespazierdienst!
Es gibt so viele Hunde, die tagsüber alleingelassen werden müssen oder nicht genügend Bewegung bekommen infolge Trennung, Erkrankung oder Stellenwechsel usw. Diesen Hunden möchte ich Bewegung ermöglichen und sie Spiel und wichtige Sozialkontakte mit Artgenossen erleben lassen.
Mein Wissen über Hunde erweitere ich laufend
mit Literatur und Dokumentarfilmen über Hunde
und deren Verhaltensweisen und Psychologie. Am Anfang
meiner Hundebetreuungstätigkeit habe ich auch
ein zweitägiges Hundesitter-Seminar besucht,
welches viele interessante Themen über die Kommunikation
und das Verhalten des Hundes behandelt hat.
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